Halte an, atme einmal bewusst aus, und beschreibe deinen Zustand mit genau drei Wörtern, zum Beispiel „müde, wachsam, hoffnungsvoll“. Dieser knappe Ausdruck schafft Distanz, unterstützt Selbstmitgefühl und informiert Entscheidungen. Teile ihn vor Meetings freiwillig im Team, fördert Zugehörigkeit, reduziert Missverständnisse und normalisiert menschliche Schwankungen.
Schreibe stichwortartig: „Innenwetter: bewölkt mit Sonnenfenstern“. Ergänze, was dir guttut, etwa Wasser, Bewegung, Struktur. Diese humorvolle, ehrliche Selbstskizze senkt Scham, öffnet Lösungswege und erleichtert Bitten. Du musst nichts erklären; ein Blick darauf genügt, um Prioritäten und Pausen sinnvoll anzupassen.
Lege die Hand auf die Brust und sage innerlich: „Ich darf langsam machen.“ Spüre Wärme, Druck, Atem. Diese sanfte Geste aktiviert Sicherheit, schützt vor impulsiven Zusagen und erinnert dich an Wahlmöglichkeiten. So triffst du verlässliche Zusagen, vermeidest Überlastung und stärkst Vertrauen in deine Selbstführung.












Schreibe maximal zwanzig Wörter darüber, was heute wirklich zählt. Beschränkung erzwingt Klarheit, dämpft Perfektionismus und macht nächste Schritte offensichtlich. Lies die Liste laut, streiche Überflüssiges, markiere einen beherzten ersten Schritt. Das Gefühl von Momentum stärkt Zuversicht und schützt vor lähmendem Aktionismus oder Aufschieberitis.
Nimm Stift und zeichne drei Kästchen: Problem, Einfluss, nächster kleinster Schritt. Keine Kunst, nur Struktur. Durch die Hand entsteht Übersicht, dein Gehirn schaltet um, und festgefahrene Gedanken lösen sich. Hänge die Skizze sichtbar auf; sie erinnert dich freundlich an machbare, konkrete Bewegung.