Zählen Sie gemeinsam leise: vier ein, vier halten, vier aus, vier halten. Visualisieren Sie ein unsichtbares Quadrat in der Luft oder am Tischrand. Wer mag, tippt mit den Fingern die Ecken. Nach drei Runden spürbar mehr Ruhe. Variieren Sie Zählzeiten für jüngere Kinder oder sportliche Gruppen. Notieren Sie Eindrücke auf einem Klassen‑Whiteboard, um Fortschritte sichtbar und motivierend zu machen.
Alle stehen hüftbreit, Knie weich, Scheitel zieht nach oben, Schultern sinken. Ein Atemzug pro Körperteil: Füße, Beine, Bauch, Brust, Nacken, Gesicht. Finden Sie einen inneren Satz, etwa: Ich stehe. Dann testen Sie Stimme oder Lesen – oft klarer, ruhiger, präsenter. Diese Haltung wirkt auch online vor der Kamera und hilft gegen Unruhe nach bewegten Pausen.
In zwanzig Sekunden pro Zone kurz anspannen, lösen, nachspüren: Hände, Arme, Gesicht, Bauch, Schultern. Atmen länger aus als ein. Lernende merken, wie Anstrengung und Loslassen zusammengehören. Perfekt nach intensiver Stillarbeit oder vor kreativen Aufgaben. Weisen Sie auf freiwillige Teilnahme hin und bieten Sie Alternativen im Sitzen oder Stehen, damit alle sich sicher und respektiert fühlen.